Wie viele Behandlungen braucht es?

Es können nur Haarwurzeln in der Wachstumsphase behandelt werden. Da sich nicht alle Haare gleichzeitig in dieser Phase befinden, sind mehrere Sitzungen notwendig. Die Anzahl und Dauer der Behandlungen hängt von der Intensität des Haarwuchses und der Körperregion ab. In der Regel sind 5-8 Sitzungen für ein gutes und langandauerndes Resultat erforderlich, zudem empfehlen wir eine Erhaltungstherapie alle 12 Monate.

 

Können alle Haut- und Haartypen behandelt werden?

Das Lasersystem wird auf Ihre Haarfarbe, auf den Hauttyp und die Haarstruktur eingestellt und eignet sich grundsätzlich für fast alle Haartypen und Haarfarben. Helles, dünnes Haar (Flaum) erfordert mehr Behandlungen als dunkles, dichtes Haar. Weisses und ganz blondes Haar eignet sich nicht für eine Laserepilation.

 

Wie fühlt sich die Behandlung an?

Die Behandlung wird von den meisten Patient/Innen problemlos vertragen. Es wird meist ein leichtes Stechen oder Brennen empfunden. Viele Patienten beschreiben die Behandlung „als wenn ein gespanntes Gummiband auf die Haut schnippt“. Ein wichtiger Punkt ist auch das individuell unterschiedliche Schmerzempfinden. So reichen die Beurteilungen nach den Behandlungen von „ich habe kaum etwas gespürt“ bis „es hat ein wenig weh getan“. Dank dem fortschrittlichen Kühlsystem des Vectus Lasers werden diese Wahrnehmungen auf ein Minimum reduziert. Zudem kann bei schmerzempfindlichen Patienten durch Vorkühlung des Behandlungsareals eine bessere Verträglichkeit erzielt werden.

 

Gibt es Nebenwirkungen?

Grundsätzlich sind Nebenwirkungen beim Vectuslaser sehr selten. An den behandelten Stellen können leichte Rötungen oder lokale Schwellungen auftreten, diese Reizungen verschwinden in der Regel innerhalb weniger Stunden. In seltenen Fällen wurde bei der Haarentfernung mittels Laser Bläschen oder Pigmentverschiebungen beschrieben, wobei diese Nebenwirkungen beim Vectuslaser noch nie aufgetreten sind. Erfahrungsgemäss kehrt aber auch in diesem Falle innerhalb von Wochen der Normalzustand zurück. Dank modernster Technologie sind die Risiken auf ein Minimum reduziert.

 

Muss ich Verhaltensregeln beachten?

Wichtig ist, dass Sie in den Wochen vor der Behandlung keine Haare zupfen oder epilieren, da sonst die Lasertherapie nicht wirksam ist. Für ein optimales Behandlungsresultat ist es notwendig, die zu behandelnde Stelle vor und nach der Behandlung 4 Wochen konsequent vor UV-Licht (Sonne, Solarium) zu schützen. Auf die Einnahme von lichtsensibilisierenden Medikamenten (inklusive Johanneskraut) muss verzichtet werden. Nach der Behandlung darf im Gesicht für drei Tage kein Make-up, im Achselbereich kein Deodorant aufgetragen werden.

 

Wann sollte keine Haarentfernung mittels Laser durchgeführt werden?

Bei Einnahme von lichtsensibilisierenden Medikamenten, starken Durchblutungsstörungen und in der Schwangerschaft. Eine Schädigung ist zwar sehr unwahrscheinlich, aber es wurden nie Studien durchgeführt und deshalb sollte während dieser Zeit auf äussere Eingriffe verzichtet werden. Bei frischer Bräunung muss die Behandlung verschoben werden, damit keine Nebenwirkungen auftreten.

 

Für ergänzende Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.